Renditeobjekt im Überblick

Unter Renditeobjekte versteht man Mehrfamilienhäuser, Mietshäuser, Gewerbebauten und ähnliche Objekte. Das heißt, es handelt sich um Immobilien, die angeschafft werden, um einen Gewinnzuwachs durch Mieteinnahmen zu erwirtschaften. Wenn Sie auch an solchen Objekten interessiert sind, finden Sie entsprechende Angebote hier auf Tarife.net.


Haus bauen

Um ein besseres Verständnis für den Ausdruck Renditeobjekt zu vermitteln, sollen nun die einzelnen Begriffe aus denen das Wort besteht genauer erläutert werden. Anschließend folgt eine zusammenfassende Erklärung des gesamten Wortes Renditeobjekt.
Unter Rendite fasst man Ausdrücke wie Rentabilität, Kapitalverzinsung oder Verzinsungssatz zusammen. Genauer gesagt, definiert man Rendite als das Verhältnis zwischen ein- und ausgezahltem Kapital. Dieser Betrag wird häufig als Prozentsatz angegeben: Rendite = Auszahlungsbetrag geteilt durch Einzahlungsbetrag minus 1.
Doch die errechnete Prozentangabe allein sagt noch nichts über den Erfolg oder Misserfolg einer Geldanlage aus. Um solche Angaben zu machen, werden Renditeberechnungen auf Jahresbasis geführt. So lässt sich ein aussagekräftiger Vergleich herstellen.
Unter Objekt versteht man in der Immobilienwirtschaft Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Gewerbebauten und Wohnungen.


Wenn man jetzt beide Definitionen zu dem Begriff Renditeobjekt zusammenfügt, so scheint folgende Erklärung nahe liegend:
Unter Renditeobjekt versteht man die Geldanlage in Liegenschaften, welche zu vermieten bzw. zu verpachten sind. Liegenschaften sind Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser, Mietshäuser, Gewerbebauten, Freizeitanlagen und vergleichbare Bauten. Solche Objekte schafft man sich mit dem Ziel eines Wertzuwaches an. Ein fest kalkulierbarer Ertrag wird durch Mieteinnahmen erwirtschaftet.
Meistens kann man Renditeimmobilien wegen bestehender Mietverhältnisse nicht für den Eigenbedarf nutzen. Das Verdienen erfolgt daher hauptsächlich über die Mieteinnahmen. Steuereinsparung, Null Zinsabschlagsteuer und ein steuerfreier Verkauf sind positive Nebeneffekte dieser Anlage.
Doch unterschiedliche Objekte erzielen nicht alle die gleichen Einnahmen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über verschiedene Immobilien mit Ihren Vor- und Nachteilen als Kapitalanlage:


  1. Einfamilienhäuser / Doppelhaushälften / Reihenhäuser
    Ein Haus mit Grundstücke ist meist teurer als eine Eigentumswohnung mit der gleichen Quadratmeterzahl. Dies beruht darauf, dass mehr Geld in das Grundstück fließt. Auch die Renditen sind im Schnitt geringer als die für eine Eigentumswohnung. Man muss aber auch bedenken, dass das Grundstück eine werterhaltende Anlage ist, mit der man beim Wiederverkauf höhere Einnahmen erzielen kann.

  2. Mehrfamilienhäuser
    Durch große Mehrfamilienhäuser ist die erzielte Rendite oft höher als mit einzelnen Eigentumswohnungen. Doch seien Sie vorsichtig, denn ein Wohnblock in schlechter Lage, ist meist wenig attraktiv und kann oftmals Problemmieter anziehen. Eine zusätzliche Gefahr für Ihre Einnahmen kann das Leerstehen von Wohnungen sein.

  3. Wohnungen (Teileigentum)
    Auch Eigentumswohnungen sind eine gute und sichere Geldanlage. Doch sollte beim Kauf neben der Lage des Objektes auch auf ein gutes Verhältnis zwischen der Hausverwaltung und den Eigentümern geachtet werden. Wenn die Zusammenarbeit nicht stimmt, kann es zu Ärger kommen. Zum Beispiel sind Probleme über die Art und Weise, wie mit anfallenden Renovierungen umgegangen wird, möglich.

  4. Gewerbeimmobilien
    Die Verpachtung von Gewerbeimmobilien (wie bzw. Büroräume) bietet Ihnen eine höhere Renditechance, birgt aber gleichzeitig ein höheres Risiko. In diesem Bereich sind die Marktschwankungen deutlich größer als in den oben genannten Anlagemöglichkeiten. Als weiterer Punkt kommt hinzu, dass es schwer abschätzbar ist, wie sich die Nachfrage über längere Zeit gesehen entwickelt. Für Privatpersonen ist somit eine Anlage in diesem Bereich weniger empfehlenswert.

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