Hausplanung im Überblick

Wer träumt nicht davon irgendwann sein Traumhaus zu bauen und dann in den "eigenen vier Wänden" zu leben. In der heutigen Zeit ist ein Eigenheim auch ein Teil der privaten Altersvorsorge geworden. Da ein ein Hausbau mit nicht unerheblichen Kosten und meist auch sehr viel Planungs- und Arbeitsaufwand verbunden ist sollte man sich im vorab gründlich informieren um später in einem Haus zu wohnen, dass sowohl den persönlichen Geschmack widerspiegelt und den wirtschaftlichen Gegebenheiten des Häuslebauers entspricht.

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Haus bauen

Planung, Bauzeit oder Lieferzeit,kann oder möchte man Eigenleistungen für den Roh- und Innenausbau erbringen, wie aufwendig sind Änderungen, Installationskosten, Versicherung, Lebensdauer,und natürlich sehr wichtig ist der Preisunterschied in Verbindung mit Vorfinanzierung und Kaufpreis sind dabei alles Punkte, die durchdacht werden sollten bevor man sich für eine der folgenden Hausarten entscheidet: Einfamilienhaus, Doppelhaus, Reihenhaus; Massivhaus, Fertighaus - Bausatzhaus, Ausbauhaus, schlüsselfertige Haus, Holzhaus bzw. Blockhaus; Niedrigenergiehaus, Passivhaus; Haus mit Einliegerwohnung.


Mit einem Einfamilienhaus ist üblicherweise ein Haus gemeint, dass freistehend ist, ein- oder mehrgeschossig sein kann und in der Regel von einer Familie bewohnt wird. Der größte Vorteil dieser Hausvariante ist sicher, dass durch die räumliche Distanz zum Nachbarn, Störungen unwahrscheinlicher werden und man so in Fragen der Gebäudegestaltung und Lebensführung erheblich mehr Selbstbestimmung hat als z. B. in einem Doppel- oder Reihenhaus.


Von einem Doppelhaus spricht man, wenn zwei Häuser an der Grundstücksgrenze aneinander gebaut sind und vom Grundriss her eine Einheit bilden. Die spiegelt sich oft in einer in einer ähnlichen und achsensymmetrischen Fassadengestaltung wieder. Ein Doppelhaus sieht also wie ein symmetrisches Einzelhaus aus. Sind mehr als zwei dieser symmetrischen Häuser an einander gebaut, spricht man von einem Reihenhaus.


Der Begriff Massivhaus ist ein Ausdruck in der Immobilienwirtschaft um ein Haus zu beschreiben, dass aus Mauerziegeln oder Kalksandsteinen und mit außenseitig aufgebrachten Wärmedämmverbundsystem konstruiert ist.

Ein Fertighaus wird in industriell vorgefertigten Teilen an die Baustelle geliefert und dort endmontiert wird. Der hohe Planungsaufwand wird durch die Standardisierung der Hauselemente aufgefangen. Bei einem Fertighaus kann man zwischen verschiedenen Varianten wählen. Dem Bausatzhaus, bei dem nur die Bauelemente vom Hersteller an die Baustelle geliefert werden und der Bauherr die Montage in Eigenverantwortung mit selbst bestellten Handwerkern übernimmt. Beim Ausbauhaus wird die äußere Hülle des Fertighauses vom Anbieter fertiggestellt. Hier liegt der Innenausbau in der Verantwortung des Bauherrn. Man kann jedoch entsprechend seines handwerklichen Geschicks Satzpakete erwerben, die von der Sanitär- und Fußbodeninstallation bis zu einem Komplettpaket zum Tapezieren reichen können, da viele Anbieter mit Baumärkten zusammenarbeiten. Bei einen schlüsselfertigen Haus braucht man eigentlich nur noch einziehen. Um später keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man den Vertrag aber genau studieren, denn nicht alle Anbieter haben den selben Leistungskatalog. So müssen der Kanal- und Versorgungsanschlüsse nicht zwangsweise im Preis inbegriffen sein, genau wie zum Beispiel der Bodenbelag.


Eindeutige Vorteile von Fertighäusern gegenüber der Massivbauweise sind sicher die schnelle Bauzeit und die dünneren Wände, die mehr Raumnutzung bei gleicher Wärmeisolierung bieten. Um sein neues Haus individueller zu gestalten hat man mittlerweile die Möglichkeit sein Fertighaus als Architektenhaus zu realisieren und so direkt auf die eigenen Bedürfnisse zu schneiden zu lassen.


Im Einklang mit der Natur leben, diese Gefühl vermittelt einem ein Holzhaus . Bei bei einem Holzhaus sind die tragenden Wände aus Holz gefertigt.Man unterscheidet hier zwischen den so genannten Holzrahmenhäusern und den Blockhäusern. Schöne Beispiele für Holzrahmenhäuser findet man in den Dänischen und Norwegischen Holzhäusern. Bei den Holzrahmenhäusern wird die tragende Konstruktion mit Dämmung versehen, während dies bei einem Blockhaus, das aus Blockbohlen oder aus Rundstammbohlen gefertigt ist, nicht nötig ist.


Bedenkt man die immer weiter steigenden Energiepreise ist auch die Wahl eines Niedrigenergiehaus oder sogar Passivhaus vorteilhaft. Diese sind so konstruiert und gedämmt, dass sie keine klassische Heizung benötigen.

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