Kunden, die der korrekten Abrechnung von Gesprächen bei Laufzeitverträgen misstrauen oder sich selbst ein Kostenlimit setzen möchten, wählen häufig eine so genannte Prepaid-Karte. Diese Karten bieten auch für Jugendliche bzw. deren Eltern eine Alternative, da „normale“ Mobilfunkverträge mit Jugendlichen unter 18 Jahren unwirksam sind. Um Ihnen zu helfen, das beste Angebot zu finden, haben wir für Sie die grundlegendsten Informationen zu den Tarifen der einzelnen Anbieter zusammengestellt.
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Die Beträge, mit denen Sie eine solche Prepaid-Karte aufladen, liegen im Rahmen des so genannten Taschengeldparagraphen und sind daher, wie oben schon erwähnt auch für Kinder und Jugendliche zur Selbstanschaffung geeignet. Die Prepaid-Anbieter stellen dem Kunden in der Regel die SIM-Karte und ein Startguthaben, jedoch kein Telefon, zur Verfügung. Dieses Startguthaben deckt in der Regel die eigentlichen Kosten der Anschaffung der SIM-Karte ab.
Die anfangs teuren Prepaid-Handytarife haben sich weiterentwickelt. Seit zwei Jahren gibt es die Prepaid-Discount-Tarife auf dem Markt, die teilweise sogar Standard-Laufzeittarife unterbieten. Durch diese Discount-Tarife sind Angebote um die neun Cent pro Minute heute keine Seltenheit mehr. Zudem müssen Sie bei Prepaid-Handys nicht mit einer monatlichen Grundgebühr oder einem Mindestumsatz rechnen – Sie telefonieren, solange Ihr Guthaben reicht und sind danach in der Regel noch zwischen 2-15 Monaten erreichbar. Das macht die Kostenkontrolle optimal, da man allein schon durch die Gewissheit, dass man nur ein begrenztes Guthaben auf dem Telefon hat, spart. Man fasst sich automatisch etwas kürzer und macht nur die Telefonate, die einem wichtig sind. Gerade für Wenigtelefonierer ist das Handy ohne Vertrag eine wirkliche Alternative zum Vertragshandy.
Bereits im Juli 2006 waren über 1,5 Milliarden Mobilfunkverträge ein „Prepaidvertrag“. Prepaid-Anbieter sind beispielsweise: callya (Vodafone), O2 o und Xtra und Xtra Pac (Telekom). Außerdem gibt es noch Billigangebote, so genannte No-Frills-Angebote, die sie direkt im Internet (z. B. blau.de, callmobile, FONIC, klarmobil.de, simyo) oder bei Handelsketten z.B. Aldi (ALDI-TALK), Lidl (FONIC), Penny (PENNYMOBIL), Rewe (rewecom), Schlecker (smobil), Tchibo (TchiboMobil) erwerben können. Wenn Sie sich für einen Prepaid-Anbieter entscheiden, sollten Sie auch hier wie bei jedem andren Handyvertrag prüfen, welche Netze ihre Freunde und Bekannten nutzen. Denn auch für Prepaid gilt, dass Kurzmitteilungen und Telefonate netzintern stets günstiger sind. In unserer Anbieter-Übersicht erhalten Sie zur Vorabinformation schon eonmal die grundlegenden Informatioen zu den einzelnen Tarifen.