Sparanlangen im Überblick

Jeder hat gerne einen kleinen Notgroschen oder spart einfach auf die nächste größere Anschaffung hin, sei es ganz praktisch für eine neue Waschmaschine, ein neues Auto oder man hätte doch ganz gerne eine schöne neue Couch oder den Plasmafernseher , den man gerade in der Werbung gesehen hat. Der Jahresurlaub mit der ganzen Familie soll auch nicht zu kurz kommen und in der schönsten Zeit des Jahres will man es sich ja auch gut gehen lassen. Die Gründe zum Sparen sind heute genauso unterschiedlich wie die Sparanlagen mit denen man seine Ziele realisieren kann. Die einfachste Art Geld zu sparen ist sicher die, am Monatsende immer ein bisschen mehr Geld auf dem Konto zu haben als im Vormonat. Aber ist es auch die ertragreichste Sparanlage?


Von den meisten deutschen Sparern wird noch immer eine sichere Geldanlage bevorzugt, auch wenn diese nicht immer die Einträglichste ist. Dieses Sicherheitsdenken im Hinblick auf Sparanlagenlageformen unterscheidet die Deutschen von den Sparern der anderen Industrienationen.

Sparanlage

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Termingeld, Tagesgeld, Sparbuch, Sparbrief, Sparvertrag, Geldmarktkonto, Bundesschatzbriefe, Bundesanleihen, Tagesanleihen, Bundesobligationen, Bundesschatzanweisungen, Linker Anleihen, Bubills, Einlagensicherung, Zerobonds, Indexanleihen und Aktienanleihen sind noch nicht alle Möglichkeiten einer Sparanlage. Auch andere Anlagen wie zum Beispiel die Jumboanleihen, Options- oder Wandelanleihen wären mögliche Sparanlagen wie auch Sachwerte Anlagen bei denen man sein Geld zum Beispiel in Gold oder auch Sammelobjekten anlegt. Eins haben alle diese Sparanlagen gemeinsam, man spart. Aber in dem, wie man spart unterscheiden sie sich teilweise grundlegend.

Klassische Sparanlagen von Banken und Sparkassen sind zeitlich unbefristete Anlagen auf speziellen Sparkonten. Deren wesentliche Merkmale in der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) festgelegt sind. Man kann diese Sparkonten an folgenden Kriterien erkennen: durch Ausfertigung einer Urkunde (z.B. eines Sparbuches), sie sind nicht, wie ein Girokonto, für den Zahlungsverkehr geeignet, sie werden in der Regel nicht für Kapitalgesellschaften oder Genossenschaften eingerichtet und haben eine Kündigungsfrist von mindestens 3 Monaten.

Der Begriff “Sparanlage” ist nicht geschützt und Banken können daher auch andere Anlageformen als “Sparanlage” bezeichnen. Das klassische Sparbuch war früher die beliebteste Anlageform für die so genannte “kleine Reserve”, den Notgroschen. Heute findet man am Markt jedoch so viele Alternativen, z.B. Tagesgeldkonten, dass dem Sparbuch kaum noch eine Bedeutung zu kommt. Einzig die so genannten “Mietdepots” auf denen Vermieter die Mietkaution Ihrer Mieter anlegen oder so genannte “Mündelgelder” werden noch als Sparbuch angelegt.

Sparbriefe und Sparschuldverschreibungen sind eigentlich keine echte Sparanlage. Diese „Sparanlagen“ garantieren festen Zinssatz über die gesamte Anlagedauer. Sie haben meist eine Laufzeit von 1-6 Jahren. Die Sparbriefe werden gewöhnlich in verschiedenen Varianten angeboten. Zum Einen, einen normalverzinsten Sparbrief, der eine laufende Zinszahlung hat und zum Anderen, den Sparbrief mit einer abgezinsten Variante. Hierbei kauft der Anleger den Sparbrief abzüglich Zinsen und Zinseszinsen. Bei Fälligkeit wird ihm dann der Nennwert des Sparbriefes ausgezahlt. Das so genannte „Gewinnsparen“ ist vor allem bei älteren Menschen eine noch immer beliebte Sparanlage. Es wird monatlich ein festgelegter Betrag in die Sparanlage eingezahlt, von dem dann ein Teil auf Gewinnlose verwendet wird. Dieser Gewinnlosanteil wird zusammen mit den darauf entfallenden Zinsen regelmäßig durch eine Lotterie unter den Gewinnsparern ausgelost. Aber, wie oft gewinnt man schon beim Lotto spielen?

Unter den vielen unterschiedlichen Sparanlagen, ob mit oder ohne Risiko, fest angelegt oder nicht, findet sich sicher für jeden und jede Gelegenheit die Richtige.

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