Anders als beim Tagesgeld, handelt es sich beim Festgeld um eine Geldanlage für einen vorher festgelegten Zeitraum. Festgeld bedeutet jedoch nicht gleich, dass Sie Ihr Geld für mehrere Jahre binden müssen. Auch wenn Sie Ihr Geld einen Monat anlegen, handelt es sich bereits um eine Festgeldanlage. Festgelder sind sog. Schteinlagen und unterliegen damit, sofern Sie Ihr Geld bei einer deutschen Bank angelegt haben, einer 3-fach Sicherung. Der gesetzlichen Einlagensicherung, der freiwilligen Einlagensicherung deutscher Banken und der von der Bundeskanzlerin ausgesprochenen Staatsgarantie. Da auch andere Staaten Sparer durch Einlagensicherung für den Fall der Fälle abschirmen, haben wir uns bei unseren Vergleichen und Bewertungen nicht nur auf deutsche Banken beschränkt und informieren Sie über deren Grenzen.
Unsere Empfehlung: Schauen Sie auch unter Tagesgeld, hier erhalten Sie teilweise gleiche oder bessere Konditionen und können zudem jederzeit über Ihr Geld verfügen!
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Bei einer Investition auf einem Festgeldkonto müssen Sie zunächst entscheiden, für welchen Zeitraum Sie die gewünschte Summe anlegen möchten. Von den Banken werden bereits Zeiträume zwischen einem Monat und mehreren Jahren angeboten. Bei vielen Anbietern muss das Geld lediglich mindestens 30 Tage angelegt werden. Danach kann der Anleger darüber entscheiden, ob er über sein Guthaben verfügt möchte oder, ob er den Vertrag verlängert. Es gilt dann der aktuelle Zinssatz am Tag der Verlängerung. Während der Laufzeit eines Festgeldkontos ist die Kündigung des Vertrages ausgeschlossen.
Die Zinsen auf das Festgeld sind dabei ähnlich hoch wie beim Tagesgeld, bieten jedoch den Vorteil, das sie während der Laufzeit nicht verändert werden können. Zinsen auf Tagesgeld können seitens der Bank jederzeit an das aktuelle Zinsniveau angepasst werden. Festgeldzinsen dagegen sind von solchen Schwankungen im Laufe der Anlagedauer ausgenommen. Der Zinssatz ist im Gegensatz zum Tagesgeld während der gesamten Laufzeit garantiert. Somit ist Festgeld für alle interessant, die eine Geldanlage für einen festen Zeitraum suchen.
Die Zinsen des Festgeldes werden schließlich am Ende der Vertragslaufzeit fällig und gutgeschrieben. Neben dem Zinssatz hängt die Höhe des gutgeschriebenen Betrages ebenso von der Laufzeit ab: Je länger die Laufzeit, desto attraktiver die Konditionen. Daher rentiert sich die einmonatige Anlage des Festgeldes in der Regel nicht, da hier die Zinsen entsprechend gering ausfallen werden. Interessanter wird es ab einer Anlagendauer von drei Monaten und wirklich lohnend ab 12 Monaten. In dem Anlagezeitraum zwischen 12 und 24 Monaten werden meistens die höchsten Zinsen geboten.
Zudem sind durch eine Einlagensicherung die angelegten Gelder der Kunden bei Kreditinstituten im Falle der Insolvenz bis zu einer festgelegten Grenze geschützt. Das Festgeld verbindet demnach hohe Sicherheit mit attraktiven Renditen und Konditionen.
Je nachdem, welche Summe sie wie lange anlegen wollen, können Sie hier für sich die aktuellen Spitzenkonditionen ermitteln. Ein Vergleich lohnt sich, da die Zinsen bei den einzelnen Anbieter sehr unterschiedlich ausfallen können.
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