Eine Aktie bringt als Geldanlage auf längere Sicht die höchsten Renditen. Die Wertentwicklung von 1949 bis Ende 2006 des Deutschen Aktienindex, der auch als DAX bezeichnet wird, beträgt durchschnittlich 12,3% p.a. Fast alle Fonds, Versicherungen und sogar die Anleihen werden über einen längerfristigen Zeitraum von den Aktien übertroffen. Durch Eigenrecherche im Internet lässt sich die Informationsgewinnung vereinfachen, denn die aktuellen Geschäftszahlen werden regelmäßig auf den Webseiten der Unternehmen bekannt gegeben. Aus den Print-, audiovisuellen und digitalen Medien kann man die genauen Kennzahlen entnehmen.
In Bezug auf Aktien sind viele Anleger zur Zeit etwas skeptisch es gilt aber zu bedenken: Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Fonds oder Zertifikate sind grundsätzlich Eigentum des Anlegers - unabhängig von der Situation der depotführenden Bank.
Auch Investmentfonds sind Sondervermögen und als solches auch vor einer Insolvenz der Fondsgesellschaft oder der dahinter stehenden Bank geschützt. Zertifikate und Anleihen sind dagegen Inhaberschuldverschreibungen des Emittenten und können bei einer Insolvenz desselben ihren Wert verlieren. Deshalb sollten Sie hier besonders auf die Bonität des Emittenten achten.
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Mit hohen Profiten, in Form von Dividenden und Kurssteigerungen, direkt von den Gewinnen der Unternehmen werden Investoren belohnt. Dafür tragen sie jedoch einen Anteil am unternehmerischen Risiko. Denn beim Erwerb einer Aktie wird der Aktionär Teilhaber des Unternehmens. Einzelne ausgewählte Aktien können beachtlich höhere oder niedrigere Renditen erzielen als der Durchschnitt. Die abgeleiteten Kennzahlen, die sich aus den Bilanzen, Geschäftsberichten und Pressemitteilungen ergeben, gewähren Informationen über die Möglichkeiten und Risiken einer Investition in ein einzelnes Unternehmen. Parallel sind die jeweilige Branche, die Marktposition des Unternehmens und die Fähigkeiten des Managements zu bedenken. In Folge der oben genannten Fakten sollte das Verhältnis des Preises zum Aktien-Kurs der Unternehmensbeteiligung (Aktie) genauestens analysierten werden.
Bei einer Gründung einer Aktiengesellschaft (AG) wird festgesetzt, in wie viele Aktien (Anteile) das Grundkapital aufgeteilt wird. In einem Buch verbrieft oder als effektive Stücke werden diese Aktien gedruckt und herausgegeben. Die Ausgabe der Aktien wird als Emmision bezeichnet. Im Rahmen einer weiteren Emission ist eine Kapitalerhöhung der Unternehmen möglich, z.B. für Unternehmenserweiterungen. Der Nennwert bezeichnet den Anteil einer Aktie an einem Unternehmen, z.B.: Bei einem Einsatz von 500 € beläuft sich der Nennwert auf 500 € am Grundkapital. Des Weiteren gibt es die nennwertlose Aktie (Quotenaktie oder Stückaktie), bei der entspricht der Anteil am Grundkapital dem Anteil an den Aktien. Z.B.: Bei 1.000 Aktien und 200.000 € Grundkapital entspricht eine Aktie also einem Anteil von 1/1.000 am Grundkapital und damit am Unternehmen. Der theoretische Nennwert wäre 200 €. Der Aktiensplit bezeichnet die Aufteilung der Aktien in kleinere Nennwerte. Die Aktionäre partizipieren also über Dividenden am Gewinn. Über die Höhe der Dividende, die vom Vorstand vorgeschlagen wurde, beschließt die Hauptversammlung des Unternehmens. Aktien können an einer Wertpapierbörse oder auch außerhalb der Börse gehandelt werden.
