Ökostrom ja, aber welcher?

Nach der Atomkatasthrophe in Fukushima rückt das Interesse an Ökostromangeboten in Deutschland und dem Thema Ökostrom an sich immer mehr ins Augenmerk der Verbraucher. Denn auch wenn die Kanzlerin ein Atommoratorium ausruft und neben dem bereits abgeschaltenten Kernkraftwerk Kümmel, die sieben ältesten Kernkarftwerke (Neckarwestheim I - Baden-Würtemberg, Isar I - Bayern, Biblis A und B - Hessen, Philippsburg I - Baden-Württemberg, Unterweser - Niedersachsen) überprüfen lässt, sind es letztlich doch die Verbraucher, die den Weg weg vom Atomstrom hin zum Ökostrom bestimmen.

Der Wechsel hin zu einem reinen Ökostromanbieter, der seinen Strom nur aus erneuerbaren Energien bezieht, ist eigentlich ziemlich leicht. Denn so ziemlich alle Stromanbieter haben mittlerweile auch einen Ökostromtarif im Programm. Aber auf gepasst, Ökostrom ist nicht immer gleich Ökostrom! Hierfür gibt es auch einen sehr einfachen Grrund: Denn bei "Ökostrom" handelt es sich nicht um einen geschützten Begriff, d.h. es gibt keine einheitliche Regelung, was genau drin sein darf im Ökostrom und was nicht und auch kein offizielles Gütesiegel! Die Stiftung Warentest hat schon festgestellt, dass einige Ökostromtarife nur umettiketierter Atomstrom sind. RECS-Zertifikate und der legale Handel mit diesen Zertifikaten ermöglicht es einfach den Namen Ökostrom von einem anderen Anbieter zu kaufen.

Angesichts dieses Ettikettenschwindels fragt man sich als Verbraucher natürlich: Woher soll ich denn wissen was drin ist? Woher weis ich, ob ich Strom aus ernernerbaren Energien beziehe oder doch noch umbenannten Atomstrom? Hierzu gibt die Stiftung Warentest folgenden Rat: "Wer mit der Wahl seines Stromtarifs wirklich ein Zeichen für den Klimawandel setzen will, sollte einen Anbieter wählen, der ausschließlich umweltschonend erzeugten Strom verkauft" (Stephan Scherfenberg)


Bei uns in Deutschland sind das vier Anbieter, die wir Ihnen in Kürze genauer vorstellen werden:


naturstrom - Energie mit Zukunft naturstrom - Energie mit Zukunft
Lichtblick, die Zukunft der Energie. EWS Schönau - atomstromlos. klimafreundlich.
bürgereigen.

Neben diesen reinen Ökostromanbietern können Sie Ökostrom auch bei anderen Anbietern beziehen, denn wie bereits festgestellt, bieten immer mehr Anbieter Ökostromtrife an. Bei diesen Anbietern sollten Sie jedoch etwas genauer hinsehen. In Deutschland gibt es vier relevante Gütesiegel, die Auskunft darüber erteilen, was drin ist im Ökostrom - das "ok Power Label", das "Grüner Strom Label", verschiedene "TÜV Zertifikate" und die "RECE Zertifikate". Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass nur das 'ok Power Label' und das 'Grüner Strom Label' vertrauenswürdige Zertifikate sind. "Sie garantieren, dass der als Ökotarif verkaufte Strom des Anbieters allein aus erneuerbaren Energien stammt. Und sie garantieren, dass der Anbieter ständig neue Wind- oder Sonnenanlagen bauen muss und damit immer mehr Anlagen für erneuerbare Energien ans Netz gehen." sagte Stefan Scherfenberg gegenüber Stern TV.


Vielleicht hilft Ihnen aber schon jetzt unser Ökostromrechner von TOPTARIF weiter!



Ökostrompreis-Vergleich

Öko- und Klimaoptionen:






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Artikel die in Kürze folgen werden:
naturstrom - Energie mit Zukunft
EWS Schönau - atomstromlos. klimafreundlich.
Lichtblick, die Zukunft der Energie.
ok Power Label - Gütesiegel
Grüner Strom Label - Gütesiegel



Quelle: www.stern.de, www.ews-schoenau.de, www.LichtBlick.de, www.GREENPEACE-energy.de, www.naturstrom.de



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