Nun ist es vorbei. Ab heute dürfen keine 100- bis 200-Watt-Glühbirnen und auch keine matte Glühbirnen mehr hergestellt
werden. Mit diesem Verbot ist der erste Schritt für das Aussterben der herkömmlicher Glühbirnen getan. Bis 2012 werden wird
schrittweise die Herstellung der Glühlampen eingeengt, sodass es ab 2012 keine traditionelle Glühbirnen und Halogenlampen auf
dem Markt mehr geben wird. Ab September 2010 dürfen keine 75-Watt-Birnen mehr verkauft werden, 2011 sollen 60-Watt-Birnen und
2012 schließlich Glühbirnen mit bis zu 40 Watt vom Markt verschwinden. Der Umwelt zuliebe, soll der Verbraucher ab sofort auf Energiesparlampen umsteigen, doch die Geschäfte melden Hamsterkäufe von Restbeständen, da viele Verbraucher Vorbehalte gegen Energiesparlampen als Ersatz haben.
Dabei ist allgemein bekannt, dass bei den herkömmlichen Glühbirnen der größte Teil der Energie als Wärmeenergie verloren geht
und bei Energiesparlampen 80 Prozent weniger Strom verbraucht wird.
Zwar ist der Anschaffungspreises für Energiesparlampen höher, aber durch die Sparlampen ließen sich rund 50 Euro jährlich einsparen.
Nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) sehen viele Verbraucher auch dem Quecksilbergehalt der Energielampen skeptisch gegenüber. So gehöre eine Energiesparlampe eben nicht in den Hausmüll. Doch wenn der der Verbraucher für jede Altlampe Sammelstellen aufsuchen müsse, sei eben dies zu befürchten. Daher rief der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) bereits den
Einzelhandel dazu auf, kaputte Energiesparlampen kostenlos zu entsorgen.
Quelle: www.welt.de