Strom und Gas

FDP fordert Senkung der Mehrwertsteuer für Benzin

Beim Tanken beißen Autofahrer regelmäßig am liebsten in ihr Lenkrad. Angesichts der Preise ist das auch nur zu verständlich. Pünktlich zum Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen greift die FDP das Thema Benzin und die hohen Spritpreise auf.

Windparks für die Nord- und Ostsee

Den Bau von 40 Windparks plant die Regierung in der Nord- und Ostsee. Mit diesem Projekt sollen rund 30.000 Arbeitsplätze geschaffen werden und 12.000 Haushalte mit Strom versorgt werden, gab Bundesverkehrsminister Wolfgang von Tiefensee (SPD) im “Hamburger Abendblatt” an.

E.on-Kohlekraftwerke bedroht

Das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) hat eine Baugenehmigung des Stromanbieters E.on für ein Kohlekraftwerk in Datteln (Nordrhein-Westfalen) für ungültig erklärt. Das E.on-Kohlekraftwerk muss vielleicht sogar abgerissen werden. Trifft das ein, droht E.on eine Investitionsruine. Der Grund für diesen Entschluss war die Nähe des Kühlturms und der Kessel zu Wohngebieten. Außerdem sollte ein Wäldchen gefällt werden, ofür Datteln einen eine Genehmigung gab. Das Gericht entschied aber, dass dies gegen die Landesplanung verstoße.

Nie mehr 100-Watt-Glühbirnen!

Nun ist es vorbei. Ab heute dürfen keine 100- bis 200-Watt-Glühbirnen und auch keine matte Glühbirnen mehr hergestellt werden. Mit diesem Verbot ist der erste Schritt für das Aussterben der herkömmlicher Glühbirnen getan. Bis 2012 werden wird schrittweise die Herstellung der Glühlampen eingeengt, sodass es ab 2012 keine traditionelle Glühbirnen und Halogenlampen auf dem Markt mehr geben wird. Ab September 2010 dürfen keine 75-Watt-Birnen mehr verkauft werden, 2011 sollen 60-Watt-Birnen und 2012 schließlich Glühbirnen mit bis zu 40 Watt vom Markt verschwinden.

Abwrackprämie für Ihren alte Heizkessel

Immer lauter wird die Forderung, den Austausch alter Heizkessel mit einem staatlichen Konjunkturprogramm voranzutreiben. Über über vier Millionen Haushalte sollen noch im Besitz veralteter Heizkessel sein, da Hausbesitzer mit etwa 12.000 Euro Investitionskosten rechnen müssen. Seit diesem Jahr gibt es aber neue Zuschüsse. So können Sie jetzt z.B. von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bis zu 2500 Euro für eine Einzelmaßnahme erhalten. In Sachen gibt es von der Sächsischen Aufbaubank 1.250 Euro, wenn der alte Kessel durch einen effizienteren Brennwertkessel ersetzt wird u.s.w.

Stromversorger drehen an der Preisschraube

Langfristige Lieferverträge. Ist das wirklich die Erklärung für die beinahe schon riesig zu nennende Preisdifferenz zwischen privaten Haushalten und Industrie im Strombereich?

Stromversorger unter Manipulationsverdacht

Weil der Verdacht besteht, dass große Energiekonzerne wie RWE, E.ON, Vattenfall Europe oder EnBW absichtlich Strommengen verknappen, um die Preise an der Leipziger Strombörse EEX und im Großhandel künstlich hoch zu halten , hat sich jetzt das Kartellamt eingeschaltet. Bis Anfang Mai müssen die 60 branchengrößten Unternehmen der Behörde im umfangreichen Fragebögen Auskunft über ihre Preisgestaltung geben. So sollen die Unternehmen Details zu den Kosten der Stromerzeugung, zum Betrieb ihrer Kraftwerke und zu ihrem Angebotsverhalten offenlegen.

Gasstreit zwischen Moskau und Kiew

In seinem Streit um Gaslieferungen nach Europa über die Ukraine macht der russische Gasmonopolist Gazprom nun mit seinen Drohungen ernstund kappt die Lieferungen in die Ukraine.

Wird die Glühbirne verboten?

Die dritte Adventswoche steht ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Noch bis zum 12. Dezember 2008 tagen im polnischen Posen die rund 10.000 Teilnehmer der Weltklimakonferenz aus mehr als 180 Ländern. Und Ende der Woche soll beim EU-Gipfel in Brüssel das EU-Klimapaket verabschiedet werden mit dem der CO²-Ausstoß bis 2020 um 20% gesenkt werden soll. So plant diie EU-Kommission die herkömmliche Glühbirne aus den Haushalten zu verbannen und stattdessen Energiesparlampen vorzuschreiben. Aber ist das wirklich eine wirksame Maßnahme im Klimaschutz?

Teure Stromanbieter, und die Preise steigen weiter

Inzwischen 354 Stromanbieter erhöhen zum Jahreswechsel ihre Preise. Damit sind bislang rund 14 Millionen Haushalte von einer Erhöhung der Strompreise um durchschnittlich 8,5 Prozent betroffen. Dabei haben die vier großen Stromanbieter E.on, RWE, Vattenfall und EnBW ihre konkreten Preiserhöhungen noch gar nicht veröffentlicht.