Strom und Gas

Günstige Stromtarife ersteigern?

An günstige Stromtarife per Versteigerung kommen, dass ist dass Geschäftsmodell des neuen Preisvergleichsportal Prizewize. Nachdem Kunden in anderen europäischen Ländern über Vergleichsportale günstige Stromtarife ersteigern können, soll dieses Angebot jetzt auch in Deutschland bald an den Start gehen. Wie sinnvoll solche ersteigerten Tarife sind und ob sie wirklich halten was sie versprechen davon sind Strom-Experten noch nicht überzeugt.

Und immer höher steigt ... die Ökostromumlage!

Mit dem erneuten Anstieg der Ökostromumlage auf 6,24 Cent pro Kilowattstunde müssen sich Verbraucher auch dieses Mal auf steigende Strompreise einstellen. Von aktuell 5,3 Cent steigt die Ökostromumlage zwar nur um 1 Cent die Kilowattstunde Strom, das bedeutet für den durchschnittlichen Haushalt allerdings Mehrkosten von etwa 35 Euro pro Jahr. Dieser Anstieg macht immerhin eine Steigerung von 18,2 Prozent aus. Momentan zahlt der durchschnittliche Haushalt mit ungefähr 3.500 kWh 185 Euro nur für die Ökostromumlage, demnächst sind es dann etwa 220 Euro.

Gespart wird vor allem beim Heizen

Mehr Haushalte, mehr genutzte Wohnfläche aber der Energieverbrauch ist gesunken. Woran liegt`s? Dem Statistischem Bundesamt zu Folge vor allem am Heizen. Laut dessen Angaben ist der Gesamtenergieverbrauch in den Jahren von 2005 bis 2012 um 5,2 Prozent, ohne Berücksichtigung von witterungsbedingten Temperaturschwankungen immerhin noch 4,8 Prozent gesunken. Damit verbrauchten deutsche Haushalte zuletzt nur noch 667 Milliarden Kilowattstunden an Energie.

Hoffnung auf Erstattungen für Flexstrom-Kunden

Aufgrund von Zahlungsunfähigkeit musste der Energiehändler Flexstrom im April diesen Jahres die Insolvenz anmelden. 835.000 Kunden des Stromanbieters, der günstigen Strom gegen Vorauskasse anbot, mussten seit der Eröffnung des Insolvenzverfahren im Juli um ihre Vorauszahlungen bangen. Nach der ersten Gläubigerversammlung können sie nach Aussagen des Insolvenzverwalters Christoph Schulte-Kaubrügger zumindest auf einen Teil ihrer geleisteten Zahlungen hoffen.

Herbstzeit ist Tankzeit

Fast ist er da der Herbst und mit ihm beginnt die Heizperiode. Wer bislang seinen Heizöltank noch nicht befüllt hat, sollte sich sputen. Denn mit sinkenden Temperaturen steigen in aller Regel die Heizölpreise. Und dieses Jahr bestimmen nicht allein die Tempraturen den Preis. Zwar bleibt die Entwicklung der Heizölpreise bislang unter dem Vorjahresniveau aber der sich anbahnende militärische Konflikt in Syrien kann noch immer für steigende Preise sorgen. Aktuell kommt erstmals seit Anfang Ausgust Bewegung in den Heizölmarkt.

Preistransparenz an Tankstellen in der 2. Phase

Lange geplant und vorbereitet startet die neue Preismeldestelle für Benzin- und Dieselpreise ihren Betrieb. Zwar gibt es schon diverse Apps, die aktuelle Spritspreise ans Smartphone übermitteln, doch die neue Meldestelle soll genauer sein, so der Plan. Und ein Plan ist es noch. Zwar ist das Bundeskartellamt seinen letzten Pressemeldungen nach sehr zufrieden mit den Fortschritten der Meldestelle befindet sich aber noch in der Testphase und Autofahrer können die gesammelten Informationen noch nicht nutzen.

30. Dezember - Stichtag für Flexstrom-Kunden

Stromlieferungen gegen Vorkasse. Mit diesem Geschäftsmodell ging bereits 2011 der Energieanbieter Teldafax baden und nun folgt Flexstrom. Gerüchte über Zahlungsschwierigkeiten und Spekulationen über eine eventuelle Pleite von Flexstrom hörte man schon letztes Jahr, nachdem sich Kunden vielfach über den Stromanbieter beschwerten. Im November vergangenen Jahres versuchte das Unternehmen noch sich mittels einer Anleihe flüssiges Kapital zu sichern um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Solar- und Kraft-Wärme-Anlagenbesitzer sind Unternehmer

Private Hausbesitzer installieren bei Neubauten oder größeren Renovierungen angesichts immer weiter steigender Strom- und Heizkosten mittlerweile immer öfter Solaranlagen oder Anlagen für Kraft-Wärme-Kopplungen (KWK). Wenn die Anlagen entsprechend ausgelegt sind, reicht der erzeugte Strom nicht nur für den Eigenbedarf sondern kann regelmäßig ins Stromnetz einspeist werden. Damit gelten Betreiber von Solar- oder anderen Kraft-Wärme-Anlage (KWK) umsatzsteuerlich als Unternehmer.

Energiewende ohne Energie

Investitionen in Solar- und Windenergie hatten sie, die Energieriesen E.on, ­EnBW und RWE versprochen. Die Realität sie heute, rund ein Jahr nach den großartigen Ankündigungen ganz anders aus. Die Zahlen die E.on Mitte März veröffentlicht hat, sprechen eine deutliche Sprache. Die Investitionen werden zurückgefahren, das betrifft auch die Bereiche Solar- und Windkraft. Bei der Konkurrenz kann man Ähnliches beobachten.

Luxus heizen

Strompreise steigen, die letzte Erhöhung hat viele Verbraucher gerade erst getroffen, aber Heizkostenpreise sind im Vergleich dazu sogar um ein Vielfaches gestiegen. In diesem Zusammenhang bemerkt der Energiepolitsche Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen Hans-Josef Fell: Rösler und Altmeier haben nur sie steigenden Strompreise im Blick und weisen die Schuld dafür den Erneuerbaren Energie sowie der EEG-Umlage und vergessen dabei ganz und gar das Problem immer knapper werdender fossilier Rohstoffe.

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