Strom und Gas

Solar- und Kraft-Wärme-Anlagenbesitzer sind Unternehmer

Private Hausbesitzer installieren bei Neubauten oder größeren Renovierungen angesichts immer weiter steigender Strom- und Heizkosten mittlerweile immer öfter Solaranlagen oder Anlagen für Kraft-Wärme-Kopplungen (KWK). Wenn die Anlagen entsprechend ausgelegt sind, reicht der erzeugte Strom nicht nur für den Eigenbedarf sondern kann regelmäßig ins Stromnetz einspeist werden. Damit gelten Betreiber von Solar- oder anderen Kraft-Wärme-Anlage (KWK) umsatzsteuerlich als Unternehmer.

Energiewende ohne Energie

Investitionen in Solar- und Windenergie hatten sie, die Energieriesen E.on, ­EnBW und RWE versprochen. Die Realität sie heute, rund ein Jahr nach den großartigen Ankündigungen ganz anders aus. Die Zahlen die E.on Mitte März veröffentlicht hat, sprechen eine deutliche Sprache. Die Investitionen werden zurückgefahren, das betrifft auch die Bereiche Solar- und Windkraft. Bei der Konkurrenz kann man Ähnliches beobachten.

Luxus heizen

Strompreise steigen, die letzte Erhöhung hat viele Verbraucher gerade erst getroffen, aber Heizkostenpreise sind im Vergleich dazu sogar um ein Vielfaches gestiegen. In diesem Zusammenhang bemerkt der Energiepolitsche Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen Hans-Josef Fell: Rösler und Altmeier haben nur sie steigenden Strompreise im Blick und weisen die Schuld dafür den Erneuerbaren Energie sowie der EEG-Umlage und vergessen dabei ganz und gar das Problem immer knapper werdender fossilier Rohstoffe.

Strom - Preiserhöhung 2 x so hoch wie sie sein müsste

Das Jahresende rückt näher und näher und mit ihm auch die anstehenden Strompreisänderungen, besser gesagt die Stronpreiserhöhungen. Die ansteigende EEG-Umlage zur Förderung von Sonnen- und Windenergie und die Befreiung der stromintensiven Industrie von den Netzentgelten sind dabei wohl die größten Preistreiber. Denn eben diese werden den Stromkosten der Privathaushalte aufgeschlagen. Im Durchschnitt werden die Stromversorger ihre Preise um circa 12 Prozent erhöhen und betonen dabei, dass lediglich die steigenden staatlichen Abgaben sowie Steuern und Umlagen an die Verbraucher weitergeben werden.


Im Gespräch mit der dapd rügte Aribert Peters der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher allerdings: "Die Preiserhöhungen fallen im Durchschnitt doppelt so hoch aus wie angemessen". Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) sagte gegenüber der dpa: "Viele Stromversorger liegen mit ihrer Erhöhung deutlich über der Erhöhung der Erneuerbare-Energien-Umlage". Zudem wies er noch auf das Unverständnis gegenüber der Preiserhöhung angesichts der gesunkenen Börsenstrompreise hin.


"Populistisch und wenig hilfreich zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende" bezeichnete der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft gegenüber der Welt (BDEW) Steinmaiers Aussagen. Da Strom von den Energieversorgern bis zu 36 Monate im Voraus gekauft wird, bezeichnete BDEW-Chefin Hildegard Müller die Debatten zur Strompreiserhöhung als "haarsträubend". Durch die 36 Monate Zeitverzögerung im Einkauf können sich die aktuellen Börsenpreise gar nicht im aktuellen Strompreis wiederspiegeln.



Quelle: Zeit, Die Welt



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Grün, grüner, günstig - Ökostrom

Windräder, Fotovoltaik, Biomasse und Wasserkraft, der Strommix in Deutschland wird immer bunter oder sollte man sagen grüner? Immerhin liegt er bei mittlerweile 20 Prozent des erzeugten Stroms in Deutschland und ist damit in den letzten fünf Jahren um sieben Prozent gestiegen. Trotz dieser positiven Bilanz der Energiewende stammt aber immer noch fast jede zweite Kilowattstunde Strom (KWh) aus einem Kohlekraftwerk und auch die Atommeiler sind mit 18 Prozent der erzeugten Energie noch eine feste Größe in der deutschen Stromproduktion.


Bislang sind vier Millionen Haushalte zu einem Stromanbieter oder zu einem Tarif gewechselt der Strom aus regenerativen Quellen liefert und sparen dabei auch noch. Wie aus der Preisstaffel des Vergleichsportals Verivox ersichtlich ist, zahlen Haushalte die ihren Strom aus der konventionellen Stromerzeugung beziehen beim örtlichen Grundversorger im Durchschnitt 26,7 Cent die Kilowattstunde. Im Gegensatz dazu zahlen Kunden die Ökostrom beziehen etwa 24,3 Cent die Kilowattstunde.

Der Wechsel zu einem neuem Stromversorger gestaltet sich dabei denkbar einfach. Neuen Versorger oder Tarif aussuchen, bei diesem neuen Versorger melden und der übernimmt in aller Regel auch gleich die Abmeldung beim alten Versorger. Anders als wenn es ein neuer Telefon- bzw. Internetanschluss sein soll, kommt es bei der Stroimversorgung zu keinerlei Lücke. Die Grundversorger sind verpflichtet dafür zu sorgen, dass sie Strom bekommen auch es es zu Abwicklungsprobelmen zwischen ihrem alten und dem neuen Stromlieferanten kommt.


Das gößte Problem ist wohl sich für einen neuen Versorger oder Tarif zu entscheiden. Denn immer noch besteht die Frage ist auch wirklich Ökostrom drin wo Ökostrom draufsteht? Glaubhafte Gütesiegel sind bei der Wahl für den neuen Ökostromanbieter wichtig. Denn mit RECS-Zertifikaten können Kohle- oder Atomstrom völlig legal als Ökoernergie ausgewiesen werden. Laut Stiftung Warentest sind die Siegel OK power und das Grüner-Strom-Label diejenigen mit den höchsten Maßstäben. Die Firma Naturstrom, der Marktführer Lichtblick und sie Ökostromanbieter EWS Schönau und Greenpeace Energy z.B. unterhalten keinerlei Verbindungen zur Atomindustrie und haben sich diese Gütesiegel redlich verdient.



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Quelle: www.ftd.de



Kanzlerin glaubt an 1 Million Elektroautos bis 2020

1 Million Elektroautos sollen nach den ehrgeizigen Plänen der Bundesregierung bis 2020 auf deutschen Straßen unterwegs sein. An dieses Ziel glaubt Kanzlerin Merkel noch, gibt aber Schwierigkeiten bei der Umsetzung dieser Pläne zu. Denn ein Treffen von Vertretern aus der Autoindustie, Wissenschaft, Gewerkschaften und der Politik im Kanzleramt zeigte, 1 Million Elektoautos bis 2020 wird knifflig. Aktuellen Prognosen zufolge sind 600.000 E-Autos bis 2020 realistisch.

Manch ein Diesel lohnt sich schon ab 8.000 Kilometern

Der ADAC hat es unlängst berechnet: Einige Dieselautos lohnen sich im Vergleich zu Benzinern schon ab einer jährlichen Fahrleistung von 8.000 Kilometern. Bislang galt beim Kauf eines neuen Autos, Diesel lohnen sich aufgrund der Kosten für den Kauf. dem Wertverlust, den Reparaturkosten, den Betriebskosten (Diesel) der höheren Steuerbelastung und der Versicherung nur für Vielfahrer.

Abwrackprämie für Heizungen?

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Die Prämie für Spritfresser auf der Straße gab es schon. Jetzt prüft die Bundesregiereumng die nächste Prämie - aber nicht für Autos sondern für betagte Öl- und Gasheizungen. 40 Millionen deutscher Haushalte könnten so eine Abwrackprämie bekommen, wenn Sie ihre alten energiefressenden Heizungen gegen neue energieeffiziente austauschen. Bundesumweltminister Altmeier wies aber gegenüber der Bild-Zeitung darauf hin, dass es noch keine konkreten Pläne gebe und sich die Überlegungen für diese Prämie noch im Frühstadium befänden.


Bereits 2009 wurde von Seiten der deutschen Zentralheizungswirtschaft (VdZ) eine Prämie gefordertet, damit Hausbesitzer die viel zu oft noch eine veraltete Heizungsanlage nutzen, diese gegen eine neue austauschen. Auch der Branchenverband der Heizungsbauer wies in diesemn Zusammenhang darauf hin, dass alte Technik bzw. Heizungen unnötig viel Ernergie verbrauchen und so auch unnötig hohe Kosten verursachen. Natpürlich ist die Anschafffung einer neuen Heizungsanlage mit einem erst einmal hohen Kostenaufwand verbunden, der sich aber über den günstigeren Verbrauch rentiert. Denkt man nur einmal an die gestiegenen Öl- und Gaspreise, vor allen je näher die Heizperiode und damit das nächste Auftanken der Heizungsanlage kommt, desto mehr klettern die Preise mal wieder in die Höhe.


Nicht nur Eigenheimbesitzer sondern auch Mieter könnte die Prämie, wenn Sie denn kommt freuen. Denn zwar nur Hausbesitzer hätten Anspruch auf die Heizungsanlagen-Prämie, aber über günstigere Verbrauch freuen sich auch Mieter, wenn sie ihre Nebenkostenabrechnung bekommen.


Quelle: www.handelsblatt.com, http://www.bild.de




Mal wieder höhere Strom- & Gaskosten für Verbraucher

300 Gas- und Stromnetzbetreiber haben gegen die Berechnungen der Bundesnetzagentur geklagt, auch Tochterunternehmen der drei großen Enegieversorger RWE, EnBW und E.on und bekamen am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf recht. Es wurde entschieden, dass die Bundesnetzagentur in ihren Berechnungen den Anlagenwert der deutschen Strom- und Gasnetze zum Nachteil der Netzbetreiber veranschlagt hatte.

ADAC fordert höhere Pendlerpauschale

Autofahrer zahlen mittlerweile Rekordpreise an den Tankstellen und mit jedem Cent wird der Arbeitsweg immer teurer. Peter Meyer der Präsident des ADAC sagte in diesem Zusammenhang gegenüber der "Bild"-Zeitung „Besonders die Pendler leiden unter den weiterhin sehr hohen Sprit-Preisen. Gerade jetzt sollte die Politik nicht untätig dabei zusehen, wie für Millionen von Menschen Mobilität immer unbezahlbarer wird.“

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