Eintrittsgeld: 10 Dollar bitte!

Reisende deren Länder dem so genannten Visa-Waiver-Programm angehören sollen demnächst bei Einreise in die USA ein &ldqou;Eintritt” in Höhe von 10 $ (≈ 7 €) bezahlen. Das hat kürzlich der US-Senat, zur Finanzierung der Werbekosten für die USA als touristischem Reiseziel beschlossen. Eine endgültige Entscheidung darü vom Repräsentantenhaus steht allerdings noch aus.
Der Deutschen Reiseverbande (DRV) und der Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) die die Interessen von Urlaubs- und Geschäftsreisenden vertreten, fordern eine hürdenfreie Einreisepolitik. Klaus Laepple, Präsident des DRV hält dies für den v/ouml;llig verkehrten Schritt &ldqou; denn man sollte doch nicht ausgerechnet diejenigen Urlauber an den Werbekosten beteiligen, die bereit sind in das Land zu reisen und dort Geld auszugeben”. Ein weiteres Problem sieht Dirk Gerdom, Präsident des VDR: &ldqou;Es ist geplant, das Entgelt bei Abflug per Kreditkartenzahlung zu kassieren. Wird das umgesetzt, dann erhalten die USA von allen Flugreisenden die Kreditkartendaten – und damit weitere persönliche Informationen, die einen Staat eigentlich nichts angehen” Außerdem sei nach dem jetzigen Kenntnisstand noch nicht klar, was mit den so erhobenen Daten geschähe und auch der Nachweis des internationalen Datenschutz-Standards (Datenlöschung nach Abwicklung) fehle noch. Für Geschäftsreisende ergebe sich zudem ein weiterer Aufwand für die richtige buchhalterische Erfassung und könne ein erheblicher Kostenmehraufwand, vor allem für Vielreisende darstellen.

Quelle: www.welt.de