Steigende Zinsen für Anleger?
Seit Monaten liest und hört man als Anleger keine positiven Nachrichten, wenn man sich über die Zinsen von Tages- und Festgeldprodukten schlau macht. Die Europäische Zentralbank (EBZ) hält den Leitzins konstant auf einem Niveau von 1%, seinem historischen Tiefststand und die Banken passen ihre Zinsen dementsprechend immer weiter nach unten an.
Doch nun, man mag es kaum glauben, die erste Bank schwimmt gegen den Abwertstrend und hat ihren Tagesgeldzinssatz, wenn auch nur leicht, erhöht. Oyak-Anker-Bank, mit Hauptsitz in Mannheim, heißt dieser Vorreiter. Immerhin um 0,3%-Punkte wurden hier, von 2,0% auf 2,3%, die Zinsen angezogen.
Zwar ist die Oyak Anker Bank damit nicht der momentane Spitzenreiter der Tagesgeldzinsen, kann sich aber durchaus sehen lassen.
Die höchsten Zinsen bekommen Anleger zur Zeit bei der 1822direct, einer Tochtergesellschaft der Frankfurt Sparkasse mit 2,75 %. Kleiner Nachteil hier: Dieser Zins setzt sich aus einen Basiszinssatz und einem variablen Zinssatz zusammen, der auf eine Einlage von 10.000 € begrenzt ist und nur für Neukunden gilt. Gleich danach kommt mit einer Zinshöhe von 2,5 % ohne wenn und aber die Bank of Scotland.
Auch die ING-DiBa lockt mit 2,5 % Zinsen. Hier wird allerdings eine Anlagesumme von 5.000 €, die in den ersten 4 Wochen nach Kontoeröffnung eingezahlt werden muss, erwartet. Der Zinssatz gilt dann für Kunden, die ihr Konto bis zum 30.11.2009 eröffnet haben bis zum 31.01.2010.
