Führende Banken und Forschungsinstitute revidieren ihre Wachstumsprognosen. So rechne die Deutsche Bank in diesem Jahr mit
einem Wachstum von 1,4 Prozent statt 0,4 Prozent und das erwartete Minus im kommenden Jahr betrage nur 5,2 Prozent anstatt 6
Prozent. Das sieht auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Für 2009 habe das DIW mit einem Schrumpfen der Wirtschaft um 6,4 Prozent gerechnet, jetzt sei ein Minus von fünf bis sechs Prozent realistisch. Das hat auch positiven Einfluss auf den Arbeitsmarkt. Allerdings warnen die Experten vor Euphorie, denn insgesamt bewege sich Deutschland nur
langsam aus der Krise heraus.
Nach dem Ende der Rezession und den leicht verbesserten Konjunkturprognosen gehen die Marktforscher der Nürnberger
Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) davon aus, dass September der bisher konsumstärkste Monat dieses Jahres werden wird.
Die Deutschen sind in Kauflaune und die Gründe hierfür seien sinkende Preise, Entlastungen bei der Krankenversicherung oder
der Einkommenssteuer und ein relativ stabiler Arbeitsmarkt. Außerdem schätzen die Verbraucher die Aussichten für die deutsche
Wirtschaft besser ein. Fachleute erwarten für das laufende Sommerquartal eine noch stärkere Belebung der Konjunktur.
Quelle: www.zeit.de