Das zweite Programm zur Konjunkturbelebung wird anscheinend gerade von der Großen Koalition zusammengestellt. Zwar ist der Streit um die genaue Umsetzung eines solchen Programms immer noch heftig umstritten, aber wie aus regierungsinternen Kreisen zu hören ist, reichen die bisher eingeleiteten Maßnahmen nicht aus, um die Rezession zu stoppen.
Die vorgeschlagenen Konsum-Gutscheine zur Ankurbelung der Wirtschaft sind immer noch heftig umstritten. Vom Abgeordnete Karl Lauterbach wurde ein Konzept für solche Konsum-Gutscheine vorgeschlagen, bei dem alle erwachsenen Bürger einen Gutschein über 500 Euro erhalten sollen. Mit dem Gutschein könnten dann innerhalb von acht Wochen Konsumgüter gekauft oder Handwerkerrechnungen beglichen werden, wenn ein Eigenanteil von 200 Euro dazugegeben wird
Wie vorherige Gutscheinvorschläge stieß auch dieser auf heftige Kritik, denn die Wirkung eines solchen Programms sei ungewiss und die Kosten von 35-40 Milliarden Euro müssten über Schulden finanziert werden. Die Wirtschaft sieht in diesen Konsum-Gutscheinen zudem nur ein „Strohfeuer“. Hessens Ministerpräsident Roland Koch sieht zu dem das Problem, dass die Menschen in Erwartung der Gutscheine in der Vorweihnachtszeit weniger kaufen.
Quelle: www.focus.de